Die Goldbacher Grünen

FÜR BAYERN: WANDEL STATT WEITER SO

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Eine Woche nach den gewonnenen Wahlen trafen sich die bayerischen Grünen in Regensburg zu ihrer Wahlnachlese. Über 300 Delegierte, darunter die Aschaffenburger Deligierten mit unserer Goldbacher Sprecherin Karina Tippe, diskutierten über den Ausgang der Landtagswahlen und sprachen über die Rolle der bayerischen Grünen in den kommenden fünf Jahren. 

Ein großer Dank galt allen Wahlkämpfer*innen an der Basis, die in den letzten Wochen und Monaten unermüdlich auf den Straßen und an den Haustüren im Einsatz waren. Unter großem Jubel wurden die vielen neuen Abgeordneten von Landtag und den Bezirkstagen begrüßt: So viel Grün gab es noch nie in den bayerischen Parlamenten!

Es war eine Wahl der Superlativen für die Bayerischen Grünen. Bestes Wahlergebnis, sechs Direktmandate, Ludwig Hartmann holte im Stimmkreis München Mitte 44%! Die jüngsten Landtagsabgeordneten sind 23 und 25 Jahre jung…

 

Das gleiche gilt für die Bezirkswahlen. Die Anzahl an Grünen Bezirksräten wuchs von 18 auf 41 an!

Das Spitzenduo Katharina Schulze und Ludwig Hartmann, die Landesvorsitzenden Sigi Hagl und Eike Hallitzky, die Bundestagsabgeordneten Claudia Roth und Toni Hofreiter, die Grüne-Jugend-Vorsitzenden Saskia Weishaupt und Sebastian Hansen, sowie zahlreiche Delegierte aus ganz Bayern machten in ihren Reden klar, dass die bayerischen Wählerinnen und Wähler der zweitstärksten Kraft im Land einen klaren Auftrag gegeben haben: Wir brauchen einen Wandel und kein „Weiter so“.

Für Landesvorsitzende Sigi Hagl ist durch die Wahlen etwas in Bewegung gekommen: „Alleine dieses Wahlergebnis und dieser Wahlkampf des Aufbruchs hat Bayern schon verändert.“ Landesvorsitzender Eike Hallitzky freute sich besonders über die hohe Anzahl von jungen Gesichtern im Landtag und die gleichzeitigen großen Zuwächse bei Wählerinnen und Wählern über 70 Jahren: „Wir sind die Partei des gesellschaftlichen Zusammenhalts“.

Für die Europawahlen im kommenden Frühjahr wurden zwei Bayernvoten für die grüne Europaliste an Henrike Hahn und Reinhard von Wittken vergeben. Für Henrike Hahn ist „jede Stimme für Grün eine Stimme gegen rechts in Europa.“ Die Beisitzerin im Landesvorstand plädierte für ein Europa zum Anfassen: „Europa muss zu den Menschen hin, damit die Menschen Europa auch wollen.“ Reinhard von Wittken hob in seiner Bewerbungsrede die Bedeutung eines grenzenlosen Europas hervor: „Wenn wir es ernst meinen mit dem Friedensprojekt Europa, dann können wir auch die bayerischen Grenzkontrollen nicht so hinnehmen. Wir brauchen ein Europa, das sich nicht hinter Mauern versteckt.“ Die grüne Europaliste wird beim Bundesparteitag im November in Leipzig aufgestellt.

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