Die Goldbacher Grünen


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Aufstellungsversammlung am 03. Februar 2018 in Schweinfurt

 

 

Bericht zur Versammlung für die unterfränkische Kandidatenliste zur Bayerischen Landtagswahl im Oktober.

Ein Aufstellungsversammlung hat immer etwas spannendes. Vor allem, wenn es um die Liste für solch eine Wahl geht. Denn für die Kandidaten hat der Platz, auf den sie gewählt werden manchmal eine fast schicksalshafte Bedeutung. Es kann u. U. heißen, dass sich ihr Leben komplett ändert – oder eben so bleibt, wie es jetzt ist. Platz 1 und 2 auf dieser Liste bedeutet den sicheren Einzug in den Landtag, auch wenn man kein Direktmandat hat.

Die Veranstaltung begann um 10.00 Uhr mit einem Come together, die eigentliche Wahlveranstaltung um 11.00 Uhr.

Die Wahlleitung übernahm unser Landesvorsitzender Eike Hallitzky, der deshalb aus Passau angereist war. Nachdem die Reglements geklärt waren, ging es zügig an die Vorstellung der Kandidaten. Für Platz 1 bewarb sich nur Kerstin Celina, die bereits im Landtag ist und wiedergewählt werden möchte. Sie hielt eine engagierte Rede und wurde mit fast 100% Zustimmung gewählt.

Spannender war da schon der Kampf um Platz 2. Für diesen bewarben sich Stefan Wagener aus Aschaffenburg und Patrick Friedel aus Würzburg. Leider konnte Stefan nicht überzeugen und unterlag Patrick mit 13 zu 38 Stimmen.

Nach den Statuten der Grünen können sich Männer nur für einen gerade Platz bewerben, also 2, 4, 6, 8 usw. Bei den Plätzen 4 und 6 war es für Stefan sehr viel schwerer, da es hier gleich mehrere Kandidaten gab. Stefan wurde dann letztlich auf Platz 8 gewählt.

Begeistert hat der Kahler Volker Goll mit seiner Bewerbungsrede für Platz 10. Er erhielt 31 von 51 möglichen Stimmen und lag damit klar vor seinen beiden Mitbewerber.

Die Plätze 11 – 19 wurden dann in einem weniger aufwendigen Verfahren gewählt. Hier kam ich auf Platz 11 und meine Kahler Kollegin Tatjana Brinkmann auf Platz 15. Anders als bei der Bundestagswahl, können die Listenkandidaten bei einer Landtagswahl vom Wähler auch direkt gewählt werden. Deshalb ist es durchaus möglich, dass Kandidaten von den unteren Plätzen nach oben gewählt werden. Umso interessanter ist es für den Wähler, sich die Menschen, die auf diesen Listen stehen genauer anzuschauen.

Wie gesagt, es war trotz der Länge (die Veranstaltung endete um 16.30 Uhr) ein interessanter und spannender Tag!

Die vollständige Aufstellungsliste seht ihr auf dem Foto unten.


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Gescheiterte Koalitionsverhandlungen – Katastrophe oder Chance?

Die FDP hat diese Woche aus Jamaika ein „Neinmaika“ gemacht, während die Grünen sich bis zuletzt um Kompromisslösungen bemüht haben. Inzwischen hat die Diskussion um eine Regierungsbildung eine ganz neue Richtung bekommen, nämlich Minderheitsregierung, Tolerierung durch die SPD (!) usw. Es stehen uns also unruhige Wochen bevor. Es brodelt nicht nur in der SPD, sondern auch in der CSU. Das Verhalten unserer Parteispitze ist dabei noch nicht klar abzusehen. Die anberaumte Bundesdelegiertenkonferenz am 25. November dürfte hier mehr Klarheit bringen. Dies gilt insbesondere für die Positionierung gegenüber einer eventuellen Minderheitsregierung. Was meinen unsere Leser dazu? Ihre Meinung interessiert uns, Ihre Kommentare sind willkommen!


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Energiekongress in Aschaffenburg

Programm

10:30 Uhr: Begrüßung
Stefan Wagener, Stadtrat Aschaffenburg

10:45 Uhr: Klimaziele in Bayern einhalten – aber wie?
Martin Stümpfig, MdL, energiepolitischer Sprecher

11:15 Uhr: Die Rolle der Kommunen bei der Energiewende
Dr. Manuela Rottmann, MdB

12:00 Uhr: Kurzimpulse (I)
Dieter Gerlach, Stadtwerke Aschaffenburg
Marc Gasper, Energieagentur Untermain

12:30 Uhr: Mittagspause

13:45 Uhr: Wie weiter mit dem EEG?
Dr. Hartmut Kahl, Stiftung Umweltenergierecht

14:30 Uhr: Kurzimpulse (II)
Martina Römmelt-Fella und Karlheinz Paulus, Energiegenossenschaft Untermain

15:00 Uhr: Die Energiewende in Deutschland aus globaler Sicht
Hans-Josef Fell, Energy Watch Group

15:45 Uhr: Schlusswort
Martin Stümpfig, MdL, energiepolitischer Sprecher

Anschließend: Get Together bei Kaffee und Kuchen


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Initiative zum Volksbegehren „Betonflut eindämmen“

Volksbegehren „Betonflut eindämmen – damit Bayern Heimat bleibt“ – jetzt mitmachen! 

Jeden Tag verschwinden 13 Hektar Bayern unter Asphalt und Beton. Das entspricht 18 Fußballfeldern. Jedes Jahr wird eine Fläche so groß wie der Ammersee zugebaut. Bayern droht sein Gesicht zu verlieren! Immer mehr Gewerbegebiete, Discountmärke und Logistikzentren entstehen auf der grünen Wiese. Unsere Orte verlieren an Lebensqualität, Natur- und Ackerflächen verschwinden. Seit der Jahrtausendwende wurde eine Fläche so groß wie München, Nürnberg, Augsburg, Regensburg und Fürth zusammen von der Betonflut überspült.

Es ist Zeit zu handeln! Wir brauchen eine verbindliche Höchstgrenze für den ausufernden Flächenfraß. Künftig dürfen nicht mehr als 5 Hektar Fläche täglich verbraucht werden. Das lässt genug Raum für den Wohnungsbau und sorgt bei Ansiedlungen von neuen Unternehmen für sparsamen Umgang mit Grund und Boden. Wir wollen eine gesetzliche Grenze für den Flächenverbrauch und so die Betonflut eindämmen. DAFÜR STARTEN WIR DIESES VOLKSBEGEHREN! Wir bitten die Bürgerinnen und Bürger, unser Volksbegehren „Damit Bayern Heimat bleibt – Betonflut eindämmen“ zu unterstützen. Im ersten Schritt benötigen wir 25.000 Unterschriften. Voraussichtlich im Frühjahr 2018 findet das Volksbegehren statt. Jetzt unterschreiben! Die Unterschriftenliste ist als Anlage angefügt. Die Listen müssen nach Gemeinden getrennt ausgefüllt werden und können auch ohne Bestätigung der Gemeinden zurückgesendet werden an: Volksbegehren „Betonflut eindämmen“ c/o BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN/Landesverband Bayern Sendlinger Straße 47, 80331 München

Viele Fragen werden unter diesem Link beantwortet: http://www.ludwighartmann.de/thema/flaechenverbrauch-faq/

 

Bitte macht mit, damit Bayern sein Gesicht behält! 

 

Hier noch das PDF zur Unterschriftenliste (muss beidseitig bedruckt sein!)

Liste_VB_selbst_DRUCK_A4


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Die Grünen und die Verkehrspolitik

Die Grünen haben sich seit ihren Gründungstagen für eine umweltverträgliche Verkehrspolitik eingesetzt. Umweltverträglich bedeutet dabei nicht nur größtmögliche Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmer, sondern insbesondere Vermeidung von umweltschädlichen Gasemissionen, Vermeidung von Lärmemissionen, Minimierung von Flächenverbrauch. Zuletzt hat die Grüne Bundestagsfraktion das in ihrer „Weimarer Erklärung zum Klimaschutz“ (nachzulesen z.B. unter http://www.annalena-baerbock.de/weimarer-erklaerung-zum-klimaschutz/) detailliert dargelegt. Die Strategien zur Erreichung der Klimaschutzziele im Verkehrsbereich sind dort ebenfalls benannt, z.B. mehr ÖPNV mit umweltfreundlichen Verkehrsmitteln, mehr abgasarme/-freie individuelle Mobilität über Elektroautos, Power-to-Gas-Technologie, Brennstoffzelle u.v.m., aber auch über einen konsequenten Ausbau des Radverkehrs, alles natürlich in Verbindung mit CO2-neutraler Stromerzeugung.

Zur bundesweiten Durchsetzung dieser Ziele ist, wie die Vergangenheit gezeigt hat, eine starke grüne Bundestagsfraktion unerlässlich. Aber beispielsweise der o.g. Ausbau des Radverkehrs ist auf jeden Fall auch ein Thema für die Kommunalpolitik, das haben wir auch in Goldbach erfahren.

Die Goldbacher Grünen haben sich seit ihrem Einzug in den Gemeinderat (2014) immer wieder für eine Verbesserung der lokalen Radwege-Infrastruktur eingesetzt, etwa durch konkrete Vorschläge am neuen Kreisel und An der Lache, durch mehr Fahrrad-Stellplätze an der Hauptstraße, durch Tempo-30 Zonen am Kugelberg, zuletzt durch proaktive Unterstützung eines ADFC-Vorstoßes bzgl. einer fahrradfreundlichen Querung der Südspange an der Bahnhofstraße. Leider wurden wir in vielen Punkten durch die Fraktionen von CSU und Freien Wählern „ausgebremst“; es bleibt also noch viel zu tun. Wir werden uns weiterhin für sichere Radwege, genügend Rad-Stellplätze (z.B. an der Aschaffenburger Straße), klare Rad-Leitsysteme, mehr verkehrsberuhigte Bereiche und schnelle Radverbindungen von und nach Aschaffenburg einsetzen.

„Rückenwind“ und zusätzliche Legitimation für unsere kommunalen Anliegen bekommen wir auch durch eine starke Grüne Fraktion im neuen Bundestag. Deshalb: Machen Sie die Grünen bei Bundestagswahl in zwei Wochen mit Ihrer Zweitstimme stark!


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Erfolgreicher Wahlkampf

Auch die Goldbacher Grünen engagieren sich im Wahlkampf zur Bundestagswahl. Am letzten Samstag, den 02.09. verteilten Mitglieder des Ortsverbandes am Edeka-Markt das 10-Punkte-Wahlprogramm der Grünen und stellten sich den Fragen der Interessierten. Nette Gespräche und interessante Diskussionen entstanden. Auch unser Aschaffenburger Direktkandidat Niklas Wagener war mit dabei. Wir verteilten mehrere hundert Flyer und haben uns über viel positive Resonanz gefreut.

Das Bild zeigt

V. l. Karina Tippe (Sprecherin), Frank Meidhof (Gemeinderat), Noah Meidhof (Grüne Jugend), Niklas Wagener (BT-Kandidat)